Wie erst jetzt bekannt wurde, hat ein 42-jähriger ein Mädchen und zwei Buben im SOS Kinderdorf Dornbirn sexuell missbraucht. Sogar von Vergewaltigung soll die Rede sein und durch eine Anzeige des Mädchens, es konnte sich wie im Fall Natascha aus Tirol erst nach einer Therapie zur Anzeige durchringen, wurden die unhaltbaren Zustände publik, wie die Zeitung „Neue am Sonntag“ heute berichtet. Während die verantwortliche Geschäftsführerin Sabine Juffinger davon spricht, dass die Vorfälle über 20 Jahre her seien und der Verdächtige selbst im Kinderdorf aufgewachsen ist, will das Nachrichtemagazin Xlarge in seiner Dezember Ausgabe noch nie dagewesene Vorfälle von Sexuellen Missbrauch im SOS Kinderdorf enthüllen, demnach nicht nur ein Dorfleiter verwickelt sein soll.
Im SOS-Kinderdorf in Dornbirn sollen vor etwa 20 Jahren drei Kinder sexuell missbraucht und auch vergewaltigt worden sein. Laut einem Bericht der „Neuen am Sonntag“ steht ein heute 42-Jähriger unter Verdacht. Er habe bereits ein Geständnis abgelegt. „Wir prüfen noch, ob der Triebtäter noch mehr Opfer auf dem Gewissen hat“, sagte ein Fahnder gegenüber der Sonntagszeitung.
Bei den Opfern handelt es sich um ein Mädchen und zwei Buben, die damals zwischen sieben und zehn Jahre alt waren. Die Übergriffe haben sich vor 15 bis 20 Jahren ereignet, als der Mann die betroffene Kinderdorf-Familie als Gast besuchte. Laut Angaben der Geschäftsführerin des Kinderdorfs, Sabine Juffinger, ist der Verdächtige selbst im SOS-Kinderdorf Dornbirn aufgewachsen.
Angezeigt wurde der Missbrauch von dem Mädchen, das sich dem Zeitungsbericht zufolge in therapeutischer Behandlung befindet und sich erst jetzt getraute, über ihr damaliges Martyrium zu sprechen. Nach Ausführungen von Juffinger gegenüber ORF Radio Vorarlberg lautet die Anzeige auf „sexuellen Missbrauch bis schweren sexuellen Missbrauch“.
Bereits mehrfach haben ehemalige SOS Kinderdorf Kinder auf ihrer Homepage auf Missstände im SOS KInderdorf hingewiesen. Nachdem das Int. Network of Human Rights vergangenes Jahr erstmals von Missständen berichtet, klagt SOS Kinderdorf Österreich mit Spendengeldern und gibt sich in einem Artikel des linkspopulistischen Nachrichtenmagazin News siegessicher.
Quelle: Int. Network of Human Rights
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