GESCHLAGEN!

Grosser Bruder ClemensZerschlagen, zerbrochen, leer und flehend blicken Dennis und Julia, zwei Heim Kids aus Schloss Dilborn in die Kamera. Ihre Schilderungen sind erschütternd und herzzerreißend zugleich. Während sich Julia nichts sehnlichster wünscht als bei ihrer Mutter leben zu können, möchte Dennis am liebsten gleich zu seinem Vater. Das Jugendamt hat aber andere Pläne und schreckt die Polizei vor kindesunwürdiger Behandlung nicht zurück. Schnell kommen Handschellen, eine hauseigene Security und Würgegriff zum Einsatz. Die Schilderungen erinnern an das 13 jährige Mädchen Joana, es wurde auf der Flucht ebenso erwischt und mit Handschellen in der mütterlichen Wohnung abgeführt (INHR hat berichtet).

Über fünf Monate war Dennis in den Fängen der Erzieher von Schloss Dilborn in Brüggen. Die Zustände dort erinnern weniger an eine Resozialisierung für Kinder und Jugendliche, als mehr an ein Meer von Gewalt, Demütigung und Brechen von Kinderseelen.

„Der Erzieher Udo Heistermann hat mich mehrfach geschlagen“, sagt der kleine Dennis mit bedrückender Stimme. Schließlich haben vier Kids die Flucht nach Belgien geschafft – „Wir wollten dort um politisches Asyl ansuchen, damit wir nicht zurück ins Heim mussten“, berichtet Dennis weiter. Doch die belgischen Behörden verständigten ihre Kollegen in Deutschland. Sofort war die Heim eigene Security zur Stelle, um den Kindern das Fürchten zu lehren. Zurück im Heim setzt es erst einmal Prügel:“Herr Heistermann hat mich dann gegen Tische und Stühle geschleudert“, sagt der Junge mit gesenkten Kopf.

Während seine Mutter sich offenbar prostituiert und das eigene Kind bereits in der Badewanne ertränken wollte, hat Dennis nur einen Wunsch: „Ich flehe darum, dass ich zu meinem Vater komme und dafür tue ich alles“.

Bei den Erzählungen von Dennis muss Julia zu weinen beginnen und berichtet schließlich von ihren Erlebnissen im Horror Kinderheim:“Einmal bin ich abgehauen, da haben mich zwei Polizisten in der Wohnung meiner Mutter aufgegriffen. Weil ich nicht mitgehen wollte, wurde Verstärkung gerufen. Sie haben mich dann auf den Boden geworfen, ein Polizist rammte sein Knie in meinen Rücken und es wurden mir Handschellen angelegt. Dann haben Sie mich in meine eigene ROTZE gedrückt und ich wäre fast erstickt“.

Julia hat ihr Leben lang Schläge ertragen müssen und dennoch wurde ihr Leid im Skandal Kinderheim Schloss Dilborn nicht gestoppt. Bei ihrer Festnahme konnte sie nur noch weinend nach ihrer ach so geliebten Mutter schreien. Dann musste sie in die geschlossene Psychiatrie nach Achen und war den nächsten Schikanen ausgesetzt. „Ein Pädophiler hat mich gefragt was ich drunter anhabe und ich wurde von dem Mann mehrfach geschlagen und es hat niemand etwas dagegen unternommen“, berichtet der Teenager von seinem unaufhaltsamen Martyrium.

Jetzt hat der Vater von Julia das alleinige Sorgerecht, doch seine Tochter will nicht zu ihm: „14 Jahre lang hat sich dieser Erzeuger nicht um mich gekümmert, ich habe für ihn nur als Fußabstreifer gedient“. Das Mädchen verlassen mehr und mehr die Kräfte, sie wirkt leer und am Boden zerstört, dennoch will sie über die untragbaren Zustände in der Jugendhilfeeinrichtung Schloss Dilborn unbedingt aufklären:“In den verschiedenen Gruppen werden immer wieder Kinder geschlagen und versuche ich zu helfen, werde ich von den Erziehern geschlagen“.

Flehend blicken diese zerschlagenen Kinder in die Kamera und flehen:“Wir sind keine Heimkinder, wir haben eine Familie, auch wenn das Jugendamt meint, das wäre nicht das Beste für uns“. Und Julia ergänzt zum Schluss mit schluchzender Stimme:“Wir Kinder wissen, was das Beste für uns ist. Bitte lassen Sie uns zurück!“.

PROTESTMAIL AKTION:
Sagen Sie dem verantwortlichen Erziehungsleiter Rolf Ahrens die Meinung. Mit Ihrem Email helfen Sie den Kindern und Jugendlichen in Schloss Dilborn. Das Int. Network of Human Rights wird unter dessen die Behörden sowie die Staatsanwaltschaft von den Vorfällen in Kenntnis setzen!

Email: r.ahrens@dilborn.de
Telefon: +49 2163 – 95 40 – 45
Telefax: +49 2163 – 95 40 – 99

Quelle: Int. Network of Human Rights 

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WIR DANKEN EUCH!

Viele haben unseren Weblog, der sich kritisch mit den SOS Kinderdörfern auseinandersetzt, besucht. Dafür wollen wir euch herzlich danken, ganz besonders denjenigen unter euch, die mit ihren Kommentaren viel Licht ins Dunkel gebracht haben. Der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu. Aus zeitlichen Gründen haben wir uns dazu entschlossen nur noch wichtige Meldungen hierher der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Natascha bleibt euch allerdings als junge Schreiberin beim Nachrichten Magazin Xlarge selbstverständlich erhalten. Wer Lust hat, kann ja mal unter www.xlarge.at reinsehen.
Zum Schutz der Privatsphäre der Kinder sind die Namen in diesem Weblog geändert.

Tags der Kleinen Lisa

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