Wieder einmal wollten sich diverse Organisationen wie SOS Kinderdorf rühmen, doch der Schuss ging nach hinten los. Das SOS Kinderdorf Pinkafeld verlor in allen Instanzen einen Rechtsstreit und wollte Geld für die Ausbildung eines SOS Kinderdorf Kindes. Eine gute Sache würde man meinen, wenn es da nicht tatsächlich um Rechtshaberei, Verschwendung von über Euro 20.000,- an Spendengeldern und so weiter geht. Auf der Homepage von SOS Kinderdorf wirbt man für Spendengelder, um damit ua. die Ausbildung der Kinder finanzieren zu können. Also ehrlich Leute, SOS Kinderdorf bekommt vom Jugendamt einen Tagsatz, die Familienbeihilfe, das Kindergeld und 36 Millionen Euro Spendengelder pro Jahr. Da fragt man sich schon was mit den vielen Patengeldern passiert, wenn sie nicht ankommen. Jedenfalls hat das Oberlandesgericht Wien nun auch die letzte Berufung abgelehnt. Witzigerweise spart man sich aber den Weg zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte – warum wohl?
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