Im Kurier war kürzlich folgendes gestanden (Auszug):
85 Kinder werden im SOS-Kinderdorf in der Hinterbrühl in 15 Familien betreut. Oft sind die Eltern in Haft, auf Entzug oder tot. Im Kinderdorf finden die Kinder Zuhause, Hoffnung, Zukunft. „Mama“, sagen sie zu Irma Hofmeister. „Bauch- Mama“ sagen sie zur leiblichen Mutter.
Manchmal kommt eine Bauch-Mama auf Besuch. „Sie hat ein Recht auf ihr Kind“, sagt Frau Hofmeister. Sie sagt aber auch: „Für mich sind es meine Kinder. Zu 100%.“
Herr Nussbauer (Autor) weiß nichts über Kinder im SOS Kinderdorf und ihre leiblichen Eltern. Ansonsten könnte nicht so ein Blödsinn rauskommen. Natürlich verlangt die Dorfleitung von den Kindern, dass sie BAUCHMAMA zu ihrer leiblichen Mutter sagen. Das alleine ist ja schon schlimm genug, aber die Kinder auch noch abfotografien und in die Presse drucken, wieder einmal Beweis für die skrupellose Öffentlichkeitsarbeit von SOS Kinderdorf.
Achja, nicht alle Eltern sitzen in Haft, sind auf Entzug oder einfach tot. Viele Eltern haben nicht einmal die Möglichkeit zu einem Treffen mit ihren Kindern.

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