Die SOS-Kinderdörfer sind jetzt auch in der virtuellen Welt von Second Life angekommen. Auf der Insel der Glücklichen Kindheit sollen Besucher ihre Kindheitserinnerungen wieder aufleben lassen. Dass die SOS-Kinderdörfer als Organisation für verlassene und verwaiste Kids auch ungewöhnliche PR-Wege beschreiten, um Menschen für Spenden zu sensibilisieren, ist lobenswert. Nur, Second Life als Partner mit ins Boot zu holen, will nicht so recht in die Philosophie der SOS-Kinderdorf-Welt passen. Wenn die Organisation ihre PR-Arbeit in den Medien neu ausrichten möchte, kann sie das auf anderen Wegen tun. Das hat die Organisation 2006 bewiesen: Beispielsweise in der offiziellen Benefiz-Aktion 6 Dörfer für 2006 zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft. Bis zum Endspiel am 9. Juli kamen damals 21 Millionen Euro als Spenden zusammen. Geht doch.
Quelle: http://www.20-cent.de/lifestyle/Media;art13074,1633392
Kleine Korrektur an den Autor:
SOS Kinderdorf ist beispielsweise in Österreich dafür verantwortlich, das viele Kinder die noch noch Papa und Mama haben, nicht mehr zu Hause leben dürfen, ihre Freunde aufgeben müssen, sich der Organisation SOS Kinderdorf anschließen müssen. Währenddessen wird über Jahre hinweg sinnlos vor Gericht gezankt.